Mag. Gabriele Biedermann

Psychotherapeutin Mag. Gabriele Biedermann

Zwölf psychotherapeutische Einheiten sind wesentlicher Bestandteil der Erfolgsformel. Unter Psychotherapie versteht man „die Behandlung von Verhaltensstörungen und Leidenzuständen mit dem Ziel die bestehenden Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern.“ (Psychotherapiegesetz §1)
 
Viele Menschen schreckt der Gedanke an eine psychotherapeutische Begleitung bzw. Behandlung. Dabei dient diese einer intensiven, auf den Einzelnen abgestimmten Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben. Meist bleiben wir in unseren eigenen Denk- und Fühllandschaften hängen. Die Therapeutin und die Gruppe ermöglichen es uns, ein Stück mehr von dem wahrzunehmen und zu verstehen, was uns ausmacht. 
 
Gerade das Ess- und Bewegungsverhalten sind komplexe Vorgänge, die mit vielen Bedeutungen, die weit über die lebensnotwendige Nahrungszufuhr und Bewegung hinausgehen, befrachtet sind. Wollen wir in diesen Bereichen eine positive Veränderung erzielen, lohnt sich immer der psychotherapeutische Blick auf diese Verhaltensweisen und die damit verbundenen Gefühle (Ängste, Langeweile, Frust, Lust usw).
 
Es gibt viele Fragen, denen psychotherapeutisch nachgegangen werden kann. Häufige Themen in den Gruppen sind: 
  • Essen ohne hungrig zu sein, Essen aus Langeweile
  • Besonders schnelles Essen
  • (Sehn)sucht nach Süßem
  • Essen bis ein unangenehmes Gefühl einsetzt
  • Alleine essen, um Gefühle von Schuld und Scham zu vermeiden
  • Essen bis zum Erbrechen
  • Gefühle von Ekel, Scham oder Depressionen nach dem Essen 
  • Keine Lust auf Bewegung
  • Ausreden, warum Bewegung nicht möglich ist
  • Besondere Belastungen im Leben, die einen guten Umgang mit sich selbst erschweren
  • Resignation und Rückfälle in alte Verhaltensweisen
Auch wenn wir uns mit diesen Themen nicht gern auseinandersetzen, weil wir wissen, dass sie uns Schwierigkeiten bereiten, kann diese Auseinandersetzung in der Gruppe ein bereichernder Prozess sein. In der Gruppe verlassen sich die TeilnehmerInnen auf die Verschwiegenheit aller Beteiligten, damit ein vertrauensvoller Austausch möglich ist. 
 
Die Einheiten bringen mehr Klarheit und Sicherheit für die TeilnehmerInnen. Erwünschte Veränderung wird so möglich.